3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

5
 
4

ZNO vs.G99

3
 
4

KAC vs.RBS

2
 
3

HCI vs.VIC

4
 
3

BWL vs.MZA

3
 
4

DEC vs.VSV

0
 
0

HCB vs.AVS

0
 
0

HCI vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

MZA vs.HCB

0
 
0

G99 vs.BWL

0
 
0

KAC vs.ZNO

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

AVS vs.HCB

 Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

CHL: KAC spielt in Zürich um Aufstieg in die nächste Runde



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Dienstag, 10.Oktober 2017 - 13:38 - Im direkten Duell zwischen den ZSC Lions und dem EC-KAC wird am Mittwoch der Kampf um den zweiten Gruppenplatz und damit die Qualifikation für das Achtelfinale der Champions Hockey League entschieden.

Am sechsten und letzten Spieltag der Gruppenphase der Champions Hockey League kommt es am Mittwochabend (Spielbeginn: 19.45 Uhr) in Dübendorf zum Duell zwischen den ZSC Lions und dem EC-KAC um den Aufstieg in die KO-Phase der CHL. Die Begegnung wird in Österreich von ORF Sport+ in Konferenzschaltung mit dem Spiel zwischen Salzburg und Wolfsburg übertragen.

Die Rotjacken vermochten auf internationaler Ebene heuer bisher zu überzeugen, nach fünf Gruppenspielen in der Champions Hockey League halten sie bereits bei acht Zählern und liegen damit vor den punktegleichen ZSC Lions auf Rang zwei, der zum Einzug ins Achtelfinale berechtigen würde. Im „Hinspiel“ in der vergangenen Woche fuhren die Klagenfurter vor eigenem Publikum nach einer starken Vorstellung einen 2:1-Sieg nach Verlängerung ein. Die Entscheidung über den möglichen Aufstieg fällt nun in der sechsten und finalen Vorrundenpartie, wobei es keiner tiefschürfenden Rechenspiele bedarf: Der Sieger der direkten Begegnung ZSC gegen EC-KAC, ganz egal ob in regulärer Spielzeit oder nach Verlängerung, zieht in den Kreis der 16 besten Teams des Kontinents ein.

Die Löwen aus Zürich holten sechs ihrer aktuell acht Zähler in der CHL-Gruppe H in den Duellen mit Frankreichs Meister Gap, zwei weitere Punkte durfte man sich für die Auswärtsniederlagen nach Verlängerung in Göteborg und Klagenfurt gutschreiben lassen. Für den ZSC ist eine derartige Konstellation eher ungewohnt, in den beiden letzten Saisonen gewannen die Schweizer jeweils alle ihre Partien in der Gruppenphase. Wie überhaupt die Zürcher zu den führenden Klubs in der noch jungen Geschichte der Champions Hockey League gehören: Von den 74 Teams, die sich seit der Gründung des Bewerbs im Jahr 2014 qualifizieren konnten, sammelten nur sechs mehr CHL-Zähler als der ZSC (51 Punkte in 27 Partien).

Nach drei Meistertiteln und rund eineinhalb Dekaden des Pendlerdaseins zwischen erster und zweiter Liga kehrte der Zürcher SC (heute: ZSC Lions) im Jahr 1989 in die Nationalliga A zurück und entwickelten sich dort (wieder) zu einem der führenden Klubs des Landes. Zwischen 2000 und 2014 holte der „Stadtklub“ fünf weitere Championate, in jeder der jüngsten elf Saisonen schaffte man den Sprung in die Play-Offs. Die Strahlkraft der Lions dokumentieren auch ihre Zuschauerzahlen, der NLA-Heimspielschnitt lag in jeder der letzten vier Spielzeiten jenseits der 9.000er-Marke.

In der heimischen Meisterschaft belegt der ZSC aktuell den sechsten Tabellenplatz, erst am Montag gelang ein überzeugender 6:1-Heimerfolg gegen den HC Ambrì-Piotta, bei dem das schwedische Stürmerduo Fredrik Pettersson und Robert Nilsson gemeinsam sechs Scorerpunkte für sich verbuchen konnte. Der erstgenannte trumpfte bisher auch in der Champions Hockey League auf, nach fünf Vorrundenspieltagen hat im gesamten Bewerb nur ein Spieler mehr Scorerpunkte gesammelt als er (fünf Tore, fünf Assists). Neben Pettersson und Nilsson komplettiert der eher defensiv ausgerichtete Mattias Sjögren das schwedische Trio im Angriff der Schweizer. Die weiteren Legionärsplätze besetzen mit Verteidiger Kevin Klein und Stürmer Drew Shore zwei Cracks, die im Vorjahr noch in der NHL aktiv waren. Außerdem stehen der kanadische Routinier Pascal Pelletier und der lettische Teamspieler Ronalds ??ni?š zur Verfügung.

Vor eigenem Publikum machten die Löwen im bisherigen Saisonverlauf recht gute Figur, fünf der sieben Heimpartien in der NLA wurden gewonnen, das dabei erreichte Torverhältnis von 27:13 vermag zu überzeugen. Der CHL-Showdown gegen die Rotjacken steigt allerdings nicht im bekannten Hallenstadion zu Zürich, sondern in der Kunsteisbahn im Vorort Dübendorf. Diese knapp 2.600 Zusehern Platz bietende Anlage bespielte der „Stadtklub“ in seiner CHL-Historie bisher zwei Mal, in beiden Fällen (4:1 gegen Vålerenga Oslo im Jahr 2014 und 6:1 gegen Gap Rapaces im Jahr 2015) gelangen klare „Heim“siege.

Die Personalien:
Bei den Rotjacken sind gegenüber dem letzten Ligaspiel, dem 3:1-Heimsieg über Fehérvár AV19 am Sonntag, keine grundlegenden Änderungen im Lineup zu erwarten. Der langzeitverletzte Manuel Geier sowie die nach wie vor angeschlagenen Richie Regehr und Patrick Harand werden die Reise in die Schweiz nicht mit antreten. In den Bus steigen insgesamt 23 Cracks, zu den zuletzt eingesetzten kommt noch Verteidiger Michael Kernberger als zusätzliche personelle Alternative.

„Dass wir in einer Gruppe mit Großmächten wie Göteborg und Zürich am letzten Spieltag noch um den Aufstieg in die KO-Phase rittern, hätten vor dem CHL-Start wohl nur die wenigsten gedacht. Sieht man sich unsere fünf bisherigen Partien in diesem Bewerb an, liegt es aber auf der Hand, dass wir uns diese Ausgangsposition und diese Chance redlich erarbeitet und verdient haben. Natürlich gehen wir nicht als Favorit in diesen Showdown in der Schweiz, aber wir haben erst letzte Woche bewiesen, dass wir auch einen europäischen Spitzenklub in die Knie zwingen können. Am Mittwoch werden wir alles in die Waagschale werfen, damit uns dies ein zweites Mal gelingt.“ Stefan Geier, Interimskapitän EC-KAC)


Quelle:red/PM